Devisenhandel oder auch Forex Trading genannt, bedeutet, der aktive Handel mit Devisen. Beim Währungshandel gibt es eine entscheidende Sache, die viele Anfänger nicht wissen. Gehandelt werden, können nur Währungspaare und keine einzelnen Währungen. Die vier Hauptwährungspaare sind EUR-USD, GBP-USD, USD-JPY, USD-CHF. Wie ersichtlich ist, enthalten die Währungspaare alle den US-Dollar. Es ist also nicht verwunderlich, dass der US-Dollar die am meisten gehandelte Währung ist. Auf dem Weltmarkt werden viele Rohstoffe nach wie vor mit US-Dollars bezahlt, dazu gehören auch Gold, Silber, Öl usw. Der Devisenhandel ist für Privatanleger eine tolle Sache, denn es fallen keine Gebühren an. In der Vergangenheit konnten nur Investmentbanken am Forex Trading teilnehmen. Dies hat sich seit ein paar Jahren grundlegend geändert. Heute gibt es zahlreiche Broker, über die jeder Privatanleger am Handel teilnehmen kann.
Wer bisher nur den Aktienhandel kennt und das erste Mal die Begriffe Forex oder Devisenhandel hört denkt zuerst, dass es sich hierbei um etwas Exotisches handeln müsse. Nur wenige private Anleger wissen bisher, dass der Forexmarkt der größte Finanzmarkt der Welt ist und oftmals auch die Königsklasse genannt wird. Der Begriff stammt wahrscheinlich daher, dass fast alle globalen Finanztransaktionen durch den Devisenmarkt fließen. Wenn irgendwo auf der Welt ein Geschäft getätigt wird, findet die Bezahlung meistens in der dortigen Währung statt und nicht in der Heimatwährung. Das bedeutet die Währungen müssen getauscht werden und das zum jeweils aktuellen Wechselkurs. Dieser unterliegt täglichen Schwankungen. Genau mit diesen Schwankungen verdienen Devisenhändler Geld. Das Forex Trading wird in den nächsten Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter an Popularität zunehmen, da der Markt mit Währungen viele Möglichkeiten bietet und sehr transparent ist.