Der ordnungsgemäße Gebrauch der Handyortung

19.07.2012
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Wie man eine Handyortung startet und benutzt

 

Vor vielen Jahren, als die Handyortung erfunden wurde, war es noch ein kompliziertes Verfahren, welches umfangreiche mathematische Berechnungen benötigte. Heutzutage ist die Handyortung jedem zugänglich, der ein Handy nutzt. Wie man die Handyortung sinnvoll nutzt und auf welche Weise man sich vor den Gefahren schützen kann, wird hier näher erläutert.

 

Technische Voraussetzungen für den Betrieb einer Handyortung

 

Generell funktioniert die Handyortung mit allen Handys. Eine Möglichkeit ist die Ortung über das Funksignal des Handys. Diese Methode funktioniert am besten in Städten und Ballungsräumen, da Handymasten zur Verfügung stehen müssen. Je mehr Handymasten vorhanden sind, desto genauer verläuft die Ortung. In ländlichen Gebieten aber kann es zu Problemen kommen, wenn zwei Masten beispielsweise 2 Kilometer voneinander entfernt sind. Dadurch wird die Ortung sehr ungenau. Ein modernes Handy mit GPS hingegen lässt sich viel genauer orten, unabhängig davon, ob man sich in der Stadt oder mitten in der Wüste befindet. Die Satelliten, mit denen der GPS Empfänger des Handys kommunizieren, decken die gesamte Erde ab.

 

Was man für Möglichkeiten hat, wenn man die Handyortung nutzt

 

Die Möglichkeiten enden mit der eigenen Fantasie. Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps, die programmiert wurden und mit der Handyortung funktionieren. So kann man reale Rollenspiele spielen und seine Teamkameraden per Handyortung ermitteln, sowie Nachrichten übermitteln um die Gruppe zu führen. Weitaus weniger aufwändig ist die Nutzung bei sozialen Netzwerken oder als Maßnahme um seine Kinder orten zu können. Des Weiteren kann man beispielsweise auch seinen Fuhrpark mit der Handyortung besser unter Kontrolle halten, indem man sieht, welche Routen die Fahrzeuge fahren und wo sie sich gerade befinden. Die Handyortung ist auch überaus praktisch, wenn man sein Handy verliert. So kann es unter Umständen schnell wieder gefunden werden.

 

Missbrauch mit der Handyortung

 

Bezüglich der Sicherheit braucht man sich bei der Handyortung keine großen Sorgen zu machen. Die Software ist sehr ausgereift und verfügt über sehr viele Sicherheitsmaßnahmen um einer Mobilspionage vorzubeugen. Man sollte trotzdem darauf achten, dass man sich ausschließlich Software von vertrauenswürdigen Quellen installiert und das Betriebssystem des Handys immer auf dem neusten Stand hält. Die Gefahr sich Spionagesoftware einzufangen ist nach wie vor gegeben, vor allem, wenn man gerootete oder gejailbreakte Smartphones hat.

 

Aufpassen, welche Daten man teilt

 

Auch wenn es cool ist den Aufenthaltsort auf sozialen Netzwerken zu teilen, so kann es vorkommen, dass diese Daten missbrauch werden. Das Ironische an der Sache ist, dass man selbst daran Schuld ist, falls sowas vorkommt. Man sollte alle Sicherheitsmaßnahmen bei den sozialen Netzwerken so einstellen, dass die Positionsdaten nur Personen einblicken dürfen, die die Erlaubnis haben. Außerdem sollte die Pinnwand nur den Freunden zur Verfügung stehen, da ansonsten jeder Einblick auf die Positionsdaten erhält. Wenn man sehr unsicher ist, sollte man die Ortungsfunktion unterbinden und GPS auf dem Handy deaktivieren. So geht man sicher, dass keiner mehr in die Daten einsehen kann und auch nicht gefunden wird. Bei Beachtung dieser Tipps steht einer reibunsglosen und sicheren Handyortung nichts mehr im Wege.


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